Trio Belli-Fischer-Rimmer, trombone-percussion-piano

Ensemble
biography

Das Trio Belli-Fischer-Rimmer verbindet in der ungewöhnlichen Besetzung mit Posaune, Klavier und Schlagzeug verschiedenste Epochen und Stile. In ihren Konzerten präsentieren sie, in teilweise eigenen Bearbeitungen, Musik von Bach bis Xenakis, von Debussy bis Piazzolla und spannen mit umwerfender Spielfreude eine Brücke zwischen Klassik, Jazz und Moderne.

Immer wieder gibt das Trio auch neue Werke in Auftrag. Man darf also gespannt sein, was in Zukunft jenseits konventioneller Pfade an klanglichen Überraschungen auf die drei Musiker und ihr Publikum zukommt.

Frederic Belli (Posaune), Johannes Fischer (Schlagzeug) und Nicholas Rimmer (Klavier), schlossen sich als Preisträger des Deutschen Musikrates zum Trio Belli- Fischer-Rimmer zusammen. Schon während der ersten hocherfolgreichen Konzertsaison 2008/09 stand fest, dass diese Formation trotz aller solistischen und anderweitigen musikalischen Tätigkeiten zu einem festen Trio wird.

Alle drei Musiker sind mehrfache Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und konzertieren weltweit als Solisten und Kammermusiker. Frederic Belli ist Soloposaunist des SWR-Sinfonieorchesters Baden-Baden/Freiburg. Nicholas Rimmer ist ein hochkarätiger Kammermusiker, Liedbegleiter sowie Pianist des Leibnitz-Trios; darüber hinaus unterrichtet er an der Musikhochschule in Hannover. Johannes Fischer konzertiert international als Schlagzeugsoloist – von Konzerten mit Orchester bis hin zu Solorezitals; außerdem ist er Schlagzeugprofessor an der Musikhochschule Lübeck und wirkt auch als Komponist und Dirigent.


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Reviews
Trio elektrifiziert Brahms und Publikum
2014-01-23 Badische Zeitung, Achern
"...der verzerrte Klang wird elektronisch verfremdet und zur Endlosschleife gedehnt, als beständiges Rauschen und Britzeln. Das Klavier nimmt den Rhythmus auf, dann setzt die Posaune ein, deren dunkel-fülliger Klang bei einem "funeral march" in New Orleans bestimmend ist. Da ist lastende Erinnerung, ganz die Gefühlswelt der Romantik, und immer wieder die Wendung in den Seelenschmerz des Blues. Fischer setzt zarte Metallophontupfer daran, entwickelt mit dem Klavier ein gospelartiges Ruf-und-Anwortschema. Trauer, dankbare Erinnerung und Hoffnung werden in einer fragilen, sehr lyrischen Schwebe gehalten.
Bereits im ersten Teil des Konzerts war dem Trio ein solches Kunststück gelungen, mit einer Bearbeitung von Debussy-Liedern. Hier übernahm die Posaune die Gesangsstimme, der Schlagwerker fügte atmosphärische Klangfarben dazu. Das war mit sehr viel Gespür musiziert, derlei Accessoires passen ausgezeichnet in die Farbpalette impressionistischer Musik. Bellis Posaune dominiert nie zu stark, und bei Liedern wie "Il preure dans mon coeur" spielt er mit atemberaubender Zartheit, während das Klavier Kaskaden davonspringen lässt oder Schlagwerkwirbelchen mit feinen Trillern beantwortet.
"
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