Orchestre Atlante

Ensemble
About

Das junge Orchestre Atlante feierte sein Debut bei den Händelfestspielen Karlsruhe 2014 mit einem Arienrecital mit der italienischen sopranistin Roberta Invernizzi. 2013 debütierte das Orchestre Atlante an der Oper Frankfurt mit »Das Spiel von Seele und Körper« (Cavalieris Rappresentatione di Anima e Corpo). Das Orchestre Atlante wurde von dem deutschen Flötisten und Dirigenten Michael Form, dem französischen Cembalisten und Organisten Marc Meisel und dem österreichischen MusikmanagerHelmut Seidenbusch gegründet und vereint Musiker, die es durch ihre verschiedenen kulturellen Herkunftsländer zu einem Orchester mit gesamteuropäischer Identität machen. Das Orchestre Atlante nimmt sich einige der bedeutenden Orchester aus der Zeit des Übergangs vom Barock zur Klassik zum Vorbild, wie man sie im 18. Jahrhundert in Mannheim, Dresden, und Paris hören konnte. Die Gründung des Orchestre Atlante ist der folgerichtige Schritt einer Gruppe von jungen Musikern, die bereits über viele Jahre hinweg Erfahrungen in den renommiertesten Klangkörpern für Alte Musik gesammelt haben und sich nun zusammengefunden haben, um neue musikalische Wege zu beschreiten. Mit hervorragenden Kritiken konnte das junge Ensemble bei verschiedenen Festivals in Deutschland, der Schweiz und in Frankreich auf sich aufmerksam machen. Das Repertoire reicht dabei von Vivaldi bis zur Frühklassik. Das Orchestre Atlante hat sich zum Ziel gesetzt, höchsten künstlerischen Anspruch, lebendige Spielkultur, die damit verbundenen technischen Herausforderungen und musikhistorische Integrität zur Deckung zu bringen.

 

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Anima e Corpo an der Oper Frankfurt
 Deutschlandradio Kultur, Frankfurt am Main
"Für die Frankfurter Aufführung hat die Oper das "Orchestre Atlante" verpflichtet: Alte-Musik-Spezialisten, die dem Werk mit Original-Instrum-enten beikommen, darunter Theorbe, Chitarrone, ein Regal, Lirone, Naturposaunen, Blockflöten. Das Klangbild, das Dirigent Michael Form für den Raum entwirft, ist fantastisch - mit all seinen Echos und aus dem Nichts kommenden Piani. Die Musiker sind brillant, die drei Posaunisten vor allem bei ihren rasanten Koloraturen und Verzierungen in Bestform, Cembalo und Harfenistin so herzwärmend lyrisch, und wenn der Cembalist Johannes Keller für seinen Kollegen die Blasebälge des Regals "aufpumpt", braucht man eigentlich gar keine Szene mehr auf der Bühne.   "
REVIEW from
Hervorragender Gesamteindruck
 BNN, Kalrsruhe
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Roberta Invernizzi gehört zu den renommiertesten Barocksängerinnen Italiens, an der Mailänder Scala reüssierte sie in Monteverdis „L'Orfeo" als Euridice und in Händels „Rinaldo" als Armida, am Badischen Staatstheater ist sie bereits für die nächstjährigen Händel-Festspiele gebucht. Nun gab sie mit einem Arienkonzert im Kleinen Haus eine erste Visitenkarte ab. Cleopatra-Arien barocker Komponisten von Graun über Händel bis Hasse waren ursprünglich vorgesehen, doch nach zwischenzeitlichen Änderungen hörte man nun ein reines Händel-Programm, bei dem nur noch die Cleopatra-Arie aus „Giulio Cesare in Egitto" auf den – beibehaltenen – Titel hinwies.Doch auch mit dem populäreren neuen Programm durfte man rundum zufrieden sein. Da die Deutschen Händel-Solisten im Großen Haus bei „Riccardo Primo" beschäftigt waren, kam man in den Genuss, das Orchestre Atlante zu erleben; ein junges, 2010 von Michael Form zusammen mit zwei Kollegen gegründetes, auf Barock und Frühklassik spezialisiertes Orchester, das mit einer Frische und Leidenschaft aufspielte, die selten zu hören ist. Mit den Ouvertüren zu „Scipione", „Arminio" und „Agrippina", mit dem Concerto grosso in G-Dur (op. 3 Nr. 3) sowie vier weiteren Instrumentalbeiträgen stellte es sich als ein Ensemble vor, das man gerne wiederhören würde. Und Michael Form, der sich nebenbei als begnadeter Virtuose auf der Blockflöte erwies, machte große Lust auf sein Dirigat des „Teseo" im nächsten Jahr.Und schließlich Roberta Invernizzi: Mit der Arie der Dafne „Felicissima quest'alma" aus der Kantate „Apollo e Dafne" schien sie sich noch einzusingen, mit der Arie der Cleopatra „Se pietà" legte sie dann richtig los. Souveräne Stimmführung, virtuose Koloraturen und nicht zuletzt ein überaus an

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(Manfred Kraft BNN, Karlsruhe)
REVIEW from
Extraordinary Women in Opera
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