Hardy Rittner

piano
biography

Hardy Rittner is one of the leading pianists when it comes to historic performance practice of the 19th century but he also never left performing on contemporary instruments.

He records for the German Label MDG and has been awarded two ECHO classics. The entire works for piano by Johannes Brahms have been recorded on period instruments on 5 CDs. His discography also includes Brahms’ 1st piano concerto with the historically informed orchestra L’arte del mondo as well as piano works by Arnold Schönberg. He too recorded all of the Chopin Etudes and is the valued contributor to the new Chopin Urtext editions by Bärenreiter where he not only provided historically informed fingering but also noteworthy texts on performance practice.

Performances took him to almost all European countries, the USA, Canada, South Korea and Taiwan. In Germany he performed at venues like the Berlin Philharmonie, Konzerthaus Berlin, Alte Oper Frankfurt, Kurhaus Wiesbaden, Historische Stadthalle Wuppertal, Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld, Tonhalle Düsseldorf to name just a few.

Hardy Rittner has been awarded a scholarship by the Studienstiftung des Deutschen Volkes, Cusanuswerk and the Herbert von Karajan Centre in Vienna. Between 2009-12 he was one of the stART artists of Bayer Kultur and is still very close to the foundation.

He studied piano and Hammerklavier with Karl-Heinz Kämmerling and Siegbert Rampe at the Mozarteum Salzburg and concluded his studies at the Universität der Künste Berlin where he also thrived in historical performance and music theory. Since the academic year 2017/18 he is professor for piano at the Hochschule für Musik in Freiburg. He has been giving master classes in Germany and abroad, for example at the Orlando Festival in the Netherlands and at the Banff Centre in Canada.

Thanks to a generous well-wisher Hardy Rittner is in the possession of a historic Steinway from 1859, which was built when the company was only 6 years old. The instrument travels with Hardy Rittner to performances as well.

 

(2017/18 season)

 

 


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Short Profile

NameRittner, Hardy
Born inGermany, Europe
Main languageGerman
Additional languages English,  French 
Reviews
"Tonhalle: Zwei Steinways teilen sich einen Chopin"
2015-09-08 Rheinische Post, Düsseldorf
"Hardy Rittner (...), der als Spezialist für historisch informierte Musik an einem der ersten je gebauten Steinway-Hammerflügel Chopin, Liszt und Mozart spielt: ein Fest der Obertöne, der klar getrennten, kontrastierenden Register. Der Skrjabin und Ligeti am neuen Steinway volltönend, brillant und bruchlos musiziert."
(Armin Kaumanns)
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"Ein außergewöhnlicher Solist"
2013-11-29 Bergische Morgenpost, Remscheid
"Wenn ein Künstler die Sparte "Meisterkonzert" im Teo Otto Theater treffend bedient, dann Hardy Rittner, der am Mittwochabend im gut besuchten oberen Theaterfoyer wahrlich meisterlich spielte. Ohne den anderen Musikern, die bislang in dieser Reihe vertreten waren, zu nahe treten zu wollen, ist ein Pianist dieser Klasse selten in Remscheid zu Gast."
(Stefanie Bona)
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"Philharmonisches Orchester Mainz im Kurhaus/Bravorufe für Pianisten Hardy Rittner"
2013-11-19 Wiesbadener Kurier, Wiesbaden
"In der Gestaltung des Konzerts für Klavier und Orchester F-Dur (KV 459), vom Orchester (...) dezent begleitet, stellte sich mit Hardy Rittner ein vielversprechender junger Pianist vor, der mit fein austariertem, filigranem Klang und stupender Technik imponierte, weitab von effektiver Gestaltungssucht (...)."
(Richard Hörnicke)
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"Kein Ermüden: neue Chopin-Etüden!"
2012-05-19 Blog, Solingen
"Ich übertreibe nicht, sie sind tatsächlich neu, in dieser Deutung und auf diesem Klavier, - was auch immer Sie an Interpretationen im CD-Schrank stehen oder sonstwo abgespeichert haben.

Insgesamt eine Neu-Aufnahme der Chopin-Etüden, die man für lange Zeit ausschließlich hören möchte, - auch wenn man mit dem Kontrastprogramm Pollini (alt)/Perahia (neu) noch immer glücklich war.
"
(Jan Reichow)
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"Wagemutiges Debut"
2012-01-30 Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt am Main
"Billige Kompromisse sind dem bei Karl-Heinz Kämmerling und Klaus Hellwig ausgebildeten Pianisten fremd. So musste der Schönberg-Block vor der Pause provokativ wirken. Wer aber danach ging, brachte sich um das hinreißende Erlebnis der eruptiven Gewalten der fis-Moll-Sonate (...). Hier wie auch in den spröderen vier Balladen, die ganz selten zu hören sind, entfaltete Rittner wirkungsvoll Sinn für überraschende, oft improvisatorisch wirkende Kontraste (...). Rittners Ausdruckswille und Klangsinn kulminierten in dem als spröde gefürchteten Intermezzo e-Moll, sie steigerten sich nochmals in dem h-Moll-Intermezzo aus Brahms' op. 119, das unvergesslich als Zugabe einen reizvoll eigenwilligen Abend beschloss."
(Gerhard Schroth)
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"Feines Gespür für Brahms"
2012-01-23 Offenbach-Post, Offenbach
"Wer so viel pianistischen Facettenreichtum mit einem derart klugen Programm verbindet, ist ein großartiger Interpret."
(Axel Zibulski)
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"Im Stehen gespielt"
2011-06-28 Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt am Main
"Als Solist korrespondierte zuvor der zweifache Echo-Klassik-Preisträger Hardy Rittner in Haydns Klavierkonzert Nr. 11 D-Dur gut mit Sanderlings Ideen, sehr lebendig, im Anschlag distinkt, leicht und transparent, in den Solokadenzen mit freiem, quasi extemporierendem Gestus und im Finalrondo griffig im "All'Ungarese"-Stil. Als Beitrag zum Liszt-Jahr steuerte er mit der Ballade Nr. 2 h-Moll des Jubilars noch ein reines Klavierwerk bei. Vom dunklen Grollen der Fluten bis zum süßen Liebesthema hin traf Rittner Liszts Idiom genau und "erzählte" auf diese Weise eine bewegende Geschichte. "
(Guido Holze)
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"Tresoröffner zu neuen Klangwelten"
2009-12-01 Fono Forum, Euskirchen
"Einer der interessantesten Pianisten der jüngeren Generation."
(Christoph Vratz)
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"Überwältigende Musikerfahrung"
2009-04-01 Pizzicato, Luxembourg
"All dies kommt in dem differenzierten Spiel von Hardy Rittner optimal zur Geltung, zumal der Pianist es versteht, die Klangschichten, die Polyphonie und die Rhythmik der Musik mit einer Klarheit und Transparenz offen zu legen, wie man dies nur sehr, sehr selten hören kann. Dass dabei das Emotionale nicht zu kurz kommt, belegt Rittner mit seiner ebenso sinnlich-besinnlichen wie himmelwärts stürmenden Deutung des außerordentlichen Andante espressivo aus Opus 5. Seit die wunderbare Annie Fischer diesen Satz am 25. März 1987 während meiner Intendanzzeit in Esch gespielt hat, ist mir keine Interpretation davon mehr so unter die Haut gegangen wie die von Hardy Rittner. Sie wird für jeden, der sie hört, zu einer überwältigenden Musikerfahrung werden."
(Guy Wagner)
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